SET Differences non HPA

Was muss ein Pilot nach diesem Ausbildungsabschnitt können?

Ein Pilot muss bei SET Differences non-HPA die Besonderheiten eines einmotorigen Turbinenflugzeugs verstehen, das zwar turbinengetrieben ist, aber nicht unter die High-Performance-Kategorie fällt. Er muss das Triebwerk, die Propelleranlage, die Limits, die normalen und abnormalen Verfahren sowie die Unterschiede zu seinem bisherigen Flugzeug sicher anwenden können.

Prüfungsrelevante Schwerpunkte

Prüfungsrelevant sind vor allem Turboprop-Grundlagen, Triebwerksstart, Hot Start, Hung Start, Fuel Control, Propellersteuerung, Engine Instruments, Torque und ITT/EGT, Fuel System, elektrische Versorgung, Anti-Ice/De-Ice, Notverfahren und Performanceunterschiede gegenüber Kolbenflugzeugen.

Zusammenfassung

Dieser Ausbildungsabschnitt konzentriert sich auf den sicheren Wechsel auf ein anderes einmotoriges Turbinenflugzeug ohne HPA-Einstufung. Der große Unterschied zum SEP-Kolbenflugzeug liegt vor allem im Triebwerksmanagement: Eine Turbine wird anders gestartet, anders überwacht und hat andere Limits als ein Kolbenmotor. Auch wenn das Flugzeug nicht als High Performance gilt, muss der Pilot die Systeme sicher verstehen und Fehler wie falsches Power-Setting, falsche Temperaturüberwachung oder ungenaue Fuel-Planung vermeiden.

Praxisbezug für den Piloten

Im Flugbetrieb bedeutet SET non-HPA vor allem: mehr Systemdenken als beim klassischen SEP, aber weniger Komplexität als beim HPA-Flugzeug. Der Pilot muss das Flugzeug sauber vorbereiten, die Triebwerksanzeigen konsequent überwachen und die Besonderheiten des Turbinenbetriebs ernst nehmen. Gerade beim Start, im Steigflug und bei abnormalen Triebwerksanzeigen entscheidet gutes Verständnis über Sicherheit und Schonung des Materials.

Ausbildung auf eigenem Flugzeug möglich!

Kosten
Brutto
Anmelde- und Verwaltungsgebühr
2.380,00 €
CBT Fernkurs
351,05 €
fachliche Ausbildung (Frontalunterricht / Stunde)
8 × 29,75 €
238,00 €
Fluglehrer SET
2.5 × 250,00 €
625,00 €
GESAMT3.594,05 €