Segelflug zu PPL(A)

Was muss ein Pilot nach diesem Ausbildungsabschnitt können?

Ein LAPL(A)-Pilot muss nach dieser Erweiterung eine andere Flugzeugklasse, also zum Beispiel SEP(land) statt TMG oder umgekehrt, sicher beherrschen. Er muss das neue Luftfahrzeug kennen, dessen Systeme und Checklisten anwenden, Starts, Landungen, Platzrunden, Langsamflug, Stall-Verhalten, Trudelvermeidung und Notverfahren sicher durchführen können.

Prüfungsrelevante Schwerpunkte

Der Pilot muss im Prüfungsflug ausreichende Theoriekenntnisse in betrieblichen Verfahren, Flugleistung und Flugplanung sowie allgemeiner Flugzeugkunde nachweisen.

Zusammenfassung

Dieser Ausbildungsabschnitt ist dafür gedacht, die Rechte einer bestehenden LAPL(A) auf eine weitere Flugzeugklasse zu erweitern. Es geht nicht darum, das Fliegen komplett neu zu lernen, sondern die Unterschiede der neuen Klasse sicher zu beherrschen. Der Schwerpunkt liegt auf Vertrautmachen mit dem Flugzeug, Notverfahren, Langsamflug, Strömungsabriss, Trudelvermeidung, Starts, Landungen und Platzrunden. Simulatortraining ist hierfür nicht vorgesehen.

Praxisbezug für den Piloten

In der Praxis ist diese Erweiterung wichtig, weil sich SEP(land) und Segelflugzeuge trotz ähnlicher Grundlagen unterschiedlich verhalten können. Gerade Start- und Landetechnik, Energiehaushalt, Notverfahren, Langsamflug und Stall-Verhalten müssen auf der neuen Klasse sicher sitzen, bevor der Pilot sie alleine und verantwortungsvoll führen darf.

Kosten
Brutto
Anmelde- und Verwaltungsgebühr
620,00 €
Starterpaket Flugausbildung
549,00 €
CBT Fernkurs EVIONICa
238,00 €
fachliche Ausbildung (Frontalunterricht / Stunde)
8 × 29,75 €
238,00 €
Flugstunde Elite Simulator
5 × 189,00 €
945,00 €
Flugstunde PA28 / C172
10 × 229,00 €
2.290,00 €
Flugstunde C150
20 × 189,00 €
3.780,00 €
Fluglehrerstunde (VFR)
35 × 65,00 €
2.275,00 €
GESAMT10.935,00 €