Was muss ein Pilot nach diesem Ausbildungsabschnitt können?
Ein Pilot muss in der BIR-Praxis lernen, ein Flugzeug ohne äußere Sichtreferenz sicher nach Instrumenten zu führen. Dazu gehören IFR-Flugvorbereitung, Instrument Scan, Funk mit ATC, Taxi- und Abflugverfahren, Standardabflüge, Anflüge, Holdings, Streckenflugverfahren, Missed Approach, PBN-Verfahren sowie das sichere Beherrschen abnormaler Situationen wie Stall, ungewöhnliche Fluglagen und bei ME-BIR auch der Flug mit einem simuliert ausgefallenen Triebwerk.
Prüfungsrelevante Schwerpunkte
Prüfungsrelevant sind vor allem der saubere Übergang vom Sichtflug zum Instrumentenflug, präzises Halten von Höhe, Kurs, Geschwindigkeit und Sinkrate, korrektes Funken mit ATC, IFR-Flugplanung, Abflug- und Ankunftsverfahren, 2D- und 3D-Instrumentenanflüge, PBN-Verfahren, RNP-Monitoring, Holdings, Fehlanflugverfahren und das sichere Handeln bei ungewöhnlichen Fluglagen ohne Sicht nach außen. Für die praktische Ausbildung gibt es keine feste Mindeststundenzahl; Piloten ohne IFR-Erfahrung sollten aber ungefähr 30 bis 50 Stunden praktische Ausbildung einplanen.
Zusammenfassung
Die BIR-Praxis bringt dich vom reinen VFR-Piloten hin zum Piloten, der ein Flugzeug kontrolliert und strukturiert nach Instrumenten führen kann. Der Schwerpunkt liegt nicht auf schönem Geradeausfliegen, sondern auf sicherem IFR-Arbeiten: planen, briefen, fliegen, funken, überwachen, korrigieren und im Zweifel rechtzeitig abbrechen oder ausweichen. Du lernst, Verfahren wie SID, Arrival, Holding, Instrument Approach und Missed Approach nicht nur zu kennen, sondern unter realer Arbeitsbelastung sauber zu fliegen. Das Training ist modular aufgebaut und kann, je nach Verfügbarkeit und Fortschritt, praktisch in etwa 2 bis 4 Wochen abgeschlossen werden.
Praxisbezug für den Piloten
Im echten Flugbetrieb ist das BIR besonders wertvoll, weil du nicht mehr vollständig von Sichtflugbedingungen abhängig bist. Du kannst Wetter, Wolken und reduzierte Sicht sicherer managen, musst aber gleichzeitig viel präziser planen und fliegen. Entscheidend ist, dass du unter IFR niemals „hinter dem Flugzeug“ bist: Du musst immer wissen, wo du bist, welche Freigabe gilt, welche Mindesthöhe schützt, was der nächste Schritt ist und wann ein Fehlanflug oder Plan B notwendig wird.
Anmelde- und Verwaltungsgebühr | 1.500,00 € |
Flugstunde Elite Simulator 15 × 189,00 € | 2.835,00 € |
Flugstunde PA28 / C172 5 × 229,00 € | 1.145,00 € |
Fluglehrerstunde IFR/FI(A)/CPL/Night 20 × 75,00 € | 1.500,00 € |
| GESAMT | 6.980,00 € |