Was muss ein Pilot nach diesem Ausbildungsabschnitt können?
Ein Pilot muss nach diesem Ausbildungsabschnitt ein Flugzeug sicher nach Instrumentenflugregeln führen können. Da die ATPL-Theorie bereits bestanden ist, geht es vor allem um die praktische IFR-Ausbildung: präzises Fliegen ohne Außensicht, Funknavigation, IFR-Flugplanung, Holdings, SID, STAR, Instrumentenanflüge, PBN-Verfahren, Missed Approach und sicheres Entscheiden bei normalen, abnormalen und Notverfahren.
Prüfungsrelevante Schwerpunkte
Besonders wichtig sind die Mindestanforderungen der praktischen Ausbildung: Für ein Single-Engine IR werden insgesamt mindestens 40 Stunden Instrumentenzeit unter Ausbildung verlangt, für ein Multi-Engine IR mindestens 45 Stunden. Davon müssen mindestens 10 Stunden innerhalb der ATO stattfinden. 30 Flugstunden können außerhalb der ATO auf dem eigenen Flieger gemacht werden. Beim ME-IR kommen zusätzlich mindestens 15 Stunden Instrumentenzeit auf MEP hinzu, davon mindestens 10 Stunden in der ATO. Prüfungsrelevant sind außerdem IFR-Flugvorbereitung, ATC-Flugplan, Wetter- und NOTAM-Briefing, Fuel Planning, Mass and Balance, Basic Instrument Flying, VOR/NDB/DME, Holdings, SIDs, STARs, ILS, RNP/PBN-Anflüge, Circling und Missed Approach.
Zusammenfassung
Dieser Ausbildungsabschnitt ist für Piloten gedacht, die die ATPL-Theorie bereits bestanden haben und nun das Competency-Based Instrument Rating praktisch absolvieren möchten. Die Theorie wird vollständig angerechnet, deshalb muss der Pilot keine zusätzliche CB-IR-Theorieausbildung und keine weitere IR-Theorieprüfung mehr absolvieren. Der praktische Teil kann je nach Vorerfahrung teilweise angerechnet werden, jedoch müssen mindestens 10 Stunden Instrumentenausbildung innerhalb der ATO durchgeführt werden. Ziel ist, den Piloten auf das Niveau zu bringen, das für den IR(A)-Skill Test erforderlich ist: sauber planen, stabil nach Instrumenten fliegen, Verfahren korrekt abarbeiten und jederzeit sicher entscheiden.
Praxisbezug für den Piloten
Im echten IFR-Betrieb reicht theoretisches Wissen allein nicht aus. Der Pilot muss unter Arbeitsbelastung präzise fliegen, Freigaben korrekt umsetzen, Minima beachten, Funk sauber führen und jederzeit wissen, wo er sich im Verfahren befindet. Besonders wichtig ist, dass er auch bei Wetter, Funknavigation, Automation, PBN-Ausfällen, ungewöhnlichen Fluglagen oder einem Missed Approach ruhig und strukturiert bleibt. Das CB-IR mit bestandener ATPL-Theorie ist damit der praktische Schritt vom theoretisch vorbereiteten Berufspiloten zum tatsächlich IFR-fähigen Piloten.
Anmelde- und Verwaltungsgebühr | 1.500,00 € |
Flugstunde Elite Simulator 25 × 189,00 € | 4.725,00 € |
Flugstunde PA28 / C172 15 × 229,00 € | 3.435,00 € |
Fluglehrerstunde IFR/FI(A)/CPL/Night 40 × 75,00 € | 3.000,00 € |
| GESAMT | 12.660,00 € |