Was muss ein Pilot nach diesem Ausbildungsabschnitt können?
Ein angehender Fluglehrer muss verstehen, wie Menschen lernen und wie fliegerisches Wissen so vermittelt wird, dass daraus sicheres Handeln entsteht. Er muss Unterricht planen, Lernziele erklären, Schüler motivieren, Fehler erkennen, Fortschritte beurteilen und eine ruhige, professionelle Lernatmosphäre schaffen.
Prüfungsrelevante Schwerpunkte
Besonders wichtig sind Lernprozess, Unterrichtsaufbau, Motivation, Wahrnehmung, Gedächtnis, Lernhindernisse, Unterrichtsmethoden, Lesson Plans, Schülerbeurteilung, Fehleranalyse, klare Kommunikation, Threat and Error Management, Human Performance, Entscheidungsfindung und die besonderen Gefahren beim Simulieren von Systemausfällen oder Notverfahren im Flug.
Zusammenfassung
Dieser Ausbildungsabschnitt ist die pädagogische Grundlage für angehende Fluglehrer. Du lernst hier nicht ein neues Flugmanöver, sondern wie du anderen Piloten Wissen und fliegerische Fähigkeiten sicher beibringst. Im Mittelpunkt steht, Unterricht strukturiert vorzubereiten, vom Bekannten zum Unbekannten zu führen, Schüler aktiv einzubinden und Fortschritt fair zu bewerten. Besonders wichtig ist, Fehler nicht einfach zu kritisieren, sondern deren Ursache zu erkennen und zuerst die sicherheitsrelevanten Probleme zu korrigieren. Ziel ist ein Lehrer, der fachlich stark ist, klar kommuniziert und seine Schüler sicher zum Lernerfolg führt.
Praxisbezug für den Piloten
In der Praxis entscheidet gutes Teaching and Learning darüber, ob ein Flugschüler nur Anweisungen befolgt oder wirklich versteht, was er tut. Ein guter Fluglehrer erkennt Überforderung, erklärt ruhig, gibt klares Feedback und sorgt dafür, dass Training sicher bleibt. Gerade bei Notverfahren, Systemausfällen oder schwierigen Flugübungen muss der Lehrer wissen, wie viel er dem Schüler zutrauen kann und wann er eingreifen muss.
Anmelde- und Verwaltungsgebühr | 185,00 € |
fachliche Ausbildung (Frontalunterricht / Stunde) 25 × 29,75 € | 743,75 € |
| GESAMT | 928,75 € |